Fosdinovo

Wenn man von Fosdinovo spricht, denkt man gleich an seine Burg, die zu den schönsten nicht nur der Toskana, sondern ganz Italiens zählt. Hier auf dieser Burg, einer Malaspina-Residenz, wohnte eine Zeit lang auch Dante. Von Fosdinovo und seinen Höhen aus hat man einen wunderbaren Blick auf Hügel, Berge und Meer. La residenza di Dante
Panorama di Fosdinovo Das Malaspina-Kastell von Fosdinovo
Der ursprüngliche Kern der Burg von Fosdinovo wurde, wahrscheinlich bereits im Hochmittelalter, zur Bewachung der Verbindungsstraße zwischen den Tälern der Lunigiana und der Küste auf einem Hügelkamm errichtet. Im 8. Jahrhundert machten die Erbena, Lehensherren der Malaspina, aus Fosdinovo das Zentrum ihrer Herrschaft und verbesserten die bestehenden Festungsanlagen der Burg.
Spinetto Malaspina, der das Lehen im Jahr 1340 erwarb und sein Neffe Galeotto machten sich ans Aufräumen der Burg und gaben dem durch die zylindrischen Ecktürme gekennzeichneten Verteidigungssystem der Anlage sein teilweise auch noch heute bestehendes Gesicht. Im Lauf der späteren Jahrhunderte ( besonders im 16. und 17. ) Castello Malaspina
Vista Notturna del Castello Malaspina veränderten die hiesigen Herren der Malaspina die Burg in eine mehr repräsentative Anlage mit allen Funktionen einer Residenz. Neue Bauten und Höfe wurden über den Bastionen und Treppen hinzugefügt, und so entstand im Inneren der Festung ein mit Säulengängen und Loggien versehener Renaissancepalast.
Die Burg ist auch heute noch im Besitz der Grafenfamilie der Torregiani-Malaspina, die sie restaurieren und auch einige der charakteristischten Teile der alten Herrscherwohnung wiederherstellen ließ. Sie dienen heute als Anschauungsstücke zur mittelalterlichen Geschichte. Gli interni del Castello Malaspina


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